Bausachverständiger untersucht die Bausubstanz eines Bestandsgebäudes
Schadstoffuntersuchung · eigene Immobilie & vor dem Kauf

Erst wissen, was drinsteckt.
Dann in Ruhe entscheiden.

Sie haben beim Renovieren schwarzen Kleber unter dem Parkett gefunden, alte Bodenplatten, einen behandelten Dachstuhl oder einen auffälligen Geruch — und Sie sind sich unsicher, ob das harmlos ist oder ob Sie es besser nicht auf eigene Faust weiterbearbeiten. Genau diesen Verdacht klären wir für Sie: wir ordnen fachlich ein, beproben – falls nötig – gezielt und übersetzen das Laborergebnis in eine belastbare Entscheidung für Ihr Haus. Hinterher wissen Sie, was wirklich Sache ist und wie es sinnvoll weitergeht. Und schon vor Ort sagen wir Ihnen, was eventuell sofort zu veranlassen ist.

Anliegen schildern

In Sachen Schadstoffe gilt: Wissen verschafft Sicherheit. Und einen klaren Fahrplan.

Nicht das Baujahr macht ein Haus zum Problemfall — ein konkretes Material tut es. In Gebäuden aus den Jahren zwischen etwa 1950 und 1996 wurden häufig Stoffe verbaut, die damals Stand der Technik waren und heute als gesundheitsgefährdend gelten. Von außen sieht man ihnen das nicht unbedingt an. Das ist für bestimmte Baujahre nicht unüblich und erst einmal kein Grund zur Sorge. Entscheidend ist allerdings, im richtigen Moment Gewissheit zu haben: bevor Sie ein belastetes Material bearbeiten, es trotz mulmigem Gefühl einfach dabei belassen — oder bevor Sie einen Kaufvertrag unterschreiben.

„Ich wollte eigentlich den alten Boden rausreißen. Dann kam dieser schwarze Kleber zum Vorschein — und ich hatte plötzlich keine Ahnung mehr, ob ich einfach weitermachen darf.“

In Ihrer eigenen Immobilie

Sie renovieren oder sanieren und stoßen auf etwas Verdächtiges. Oder Ihnen fällt seit einiger Zeit ein anhaltender chemischer oder ungewöhnlicher Geruch auf. Jetzt möchten Sie prüfen lassen, ob bestimmte Baustoffe als Ursache infrage kommen. Sie wollen wissen: weiterarbeiten oder stoppen? So lassen oder raus damit? Vor allem wollen Sie weder Ihre Familie einem Risiko aussetzen noch aus lauter Vorsicht das ganze Haus unnötig sanieren.

Vor dem Hauskauf

Das Haus gefällt Ihnen, aber alte Bodenbeläge, dunkle Fugen oder ein gewisser Geruch machen Sie stutzig. Das Baujahr allein ist noch kein Grund für eine Untersuchung — in Verbindung mit bestimmten Materialien, Umbauten oder Gerüchen kann es aber wichtige Hinweise liefern. Sie brauchen vor dem Notartermin eine belastbare Grundlage, wie es um Schadstoffe steht — ohne Panik und ohne das Objekt vorschnell aufzugeben. Denn eine unverhoffte Schadstoffsanierung kann die Kaufkalkulation spürbar aus dem Gleichgewicht bringen. Und das gehört auf den Tisch, bevor Sie unterschreiben.

Wann eine Untersuchung sinnvoll ist — und wann nicht

Eine Laboranalyse ist kein Pflichtprogramm für jedes ältere Haus. Sie lohnt sich aber dann, wenn es einen begründeten Verdacht gibt — und sie unterbleibt, wenn sich ein Verdacht nicht begründet oder eine Probe Ihre Frage nicht sinnvoll beantworten kann.

Deshalb arbeiten wir bei Schadstoffuntersuchungen zweistufig. Denn diese Untersuchung lässt sich aus mehreren Gründen nicht in jedem Fall in einem Ortstermin durchführen. Einerseits entstehen so nur Kosten für eine Untersuchung, wenn diese auch wirklich stattfindet. Andererseits müssen für bestimmte Schadstoffmessungen erst Vorbereitungen getroffen werden und passende Bedingungen herrschen – von der richtigen Raumlüftung über die Wetterverhältnisse bis zu teils sehr sensiblen Probenträgern, die wir – je nach der im ersten Ortstermin festgelegten Probenart – erst bei den Speziallaboren anfordern.

Im ersten Ortstermin schaut sich Pascal Hewel die Immobilie daher genau an und prüft, ob ein begründeter Verdacht besteht, der eine weitergehende Laboruntersuchung rechtfertigt. Dieser Termin hat für Sie bereits einen eigenen Wert: Sie erhalten eine fachliche Sichteinordnung, eine erste Einschätzung zur Dringlichkeit und einen klaren Fahrplan für die nächsten Schritte — unabhängig davon, ob danach überhaupt eine Probe genommen wird.

Möglichkeit A: Der Verdacht bestätigt sich nicht

Ergeben sich bei der Begehung keine ausreichend konkreten Hinweise, raten wir von einer Laboranalyse ab und erklären Ihnen nachvollziehbar, warum weitere Untersuchungen aktuell nicht sinnvoll erscheinen — und worauf Sie bei geplanten Arbeiten trotzdem achten sollten. Dann bleibt es bei diesem Ortstermin.

  • Wenn nur das Baujahr auffällig ist, sonst aber nichts — dann reicht oft die Sichteinordnung durch Pascal Hewel vor Ort.
  • Wenn ein Material intakt und gebunden verbaut ist und nicht bearbeitet wird. Ob es im aktuellen Zustand ein relevantes Risiko darstellt, hängt unter anderem von Stoff, Zustand, Nutzung und geplanter Bearbeitung ab — das ordnen wir für Sie ein.
  • Wenn eine Probe an dieser Stelle keine belastbare Aussage erwarten lässt — dann raten wir ausdrücklich davon ab, statt trotzdem zu messen.

Möglichkeit B: Der Verdacht erhärtet sich

Dann entscheiden wir gemeinsam über das weitere Vorgehen: was wo beprobt wird, um das Vorkommen und möglichst auch die Quelle zu bestimmen. Materialproben können wir je nach Probenträger schon beim ersten Ortstermin entnehmen; für Raumluftmessungen oder spezielle Probenträger ist ein zweiter Ortstermin nötig. Zusätzliche Proben und Laborkosten beauftragen wir nie ohne Ihre vorherige Zustimmung.

  • Ein konkretes Material ist auffällig: schwarzer Kleber, alte Boden- oder Fassadenplatten, dauerelastische Fugen, behandeltes Holz im Dachstuhl (z. B. PAK, PCB, Lindan).
  • Sie wollen ein belastetes Material bearbeiten, ausbauen oder entsorgen — hier entstehen Fasern und Stäube erst durch das Bearbeiten (z. B. Asbest, KMF).
  • Ein chemischer Geruch oder Raumluftauffälligkeiten mit unklarer Ursache, besonders nach Umbau oder in möbliertem Neubau (z. B. VOC, Formaldehyd).
  • Vor dem Kauf einer Immobilie mit Baujahr etwa 1950–1996, wenn ein konkreter Verdacht im Raum steht.

Was wir untersuchen — vom Verdacht zum richtigen Stoff

Wir messen nicht pauschal „alles“, sondern richten die Untersuchung an Ihrer konkreten Frage aus. Beim Ortstermin legen wir individuell fest, was beprobt wird — gezielt ein bestimmtes Material oder die Raumluft. Generell untersuchen wir eine ganze Reihe üblicher Bauschadstoffe, darunter unter anderem:

1

Schwarzer Boden- oder Parkettkleber

Möglicherweise PAK, teils Asbest · i. d. R. Materialprobe

2

Alte Boden- oder Fassadenplatten, Floor-Flex (vor 1993)

Möglicherweise Asbest · i. d. R. Materialprobe

3

Putz, Spachtel, Fliesenkleber (vor 1993)

Möglicherweise Asbest in Putz-/Spachtelmassen · i. d. R. Materialprobe (Feinstaub-Methode)

4

Dauerelastische Fugenmassen

Möglicherweise PCB, teils Asbest · i. d. R. Materialprobe

5

Behandelter Dachstuhl, Holzverkleidung

Möglicherweise Holzschutzmittel wie PCP, Lindan · i. d. R. Material- oder Staubprobe

6

Chemischer Geruch, Neubau-Möblierung, alte Dämmung

Möglicherweise VOC, Formaldehyd, künstliche Mineralfasern (KMF) · i. d. R. Raumluft- oder Materialprobe

Auch Raumluft und weitere Stoffe wie u. a. Quecksilber prüfen wir auf diesem Weg. Welcher Stoff untersucht wird, entscheidet der Verdacht vor Ort bei Ihnen zu Hause — und nicht ein Standardpaket.

Geht es um Schimmel oder Feuchtigkeit? Dann haben wir etwas Geeigneteres für Sie — die Schimmelanalyse. Gerade bei Gerüchen ist manchmal schwer zu bestimmen, was passt. Sind Sie unsicher: Schildern Sie uns einfach Ihre Beobachtung, wir ordnen den richtigen Weg für Sie ein. Sprechen Sie uns an!

Orientierende Messung und Probenahme bei der Untersuchung vor Ort

Was Sie am Ende in der Hand halten: einen Schadstoffbericht

Ein Laborbericht allein sagt Ihnen nur, was in einer Probe steckt. Damit ist Ihre eigentliche Frage noch nicht beantwortet. Deshalb ist unser Ergebnis nicht das Labor-PDF, sondern der Schadstoffbericht: Er ordnet den Befund für Ihr Haus ein.

Das Labor beschreibt die Probe. Wir bewerten den Befund im Zusammenhang mit Ihrem Haus und zeigen auf, welche Schritte fachlich sinnvoll sind.

Sie erhalten einen Schadstoffbericht mit Probenplan und Fotos, eine fachliche Einordnung des Laborbefunds, eine Einschätzung der Dringlichkeit sowie Hinweise zu den nächsten Schritten und – falls relevant – zum Sanierungsbedarf. Der Bericht zeigt, für welche Materialien und Bereiche das Ergebnis gilt und wo keine belastbare Aussage möglich ist, benennt, welche Arbeiten zunächst unterbleiben sollten, welche Anforderungen ein geeigneter Fachbetrieb erfüllen muss und ob nach einer Sanierung eine unabhängige Kontroll- oder Freimessung sinnvoll ist. Zum Bericht gehört ein persönliches, telefonisches Ergebnisgespräch.

Was ein Befund bedeutet — und was nicht

Ein positiver Befund

Der untersuchte Stoff wurde in der bezeichneten Probe nachgewiesen. Das bedeutet nicht automatisch, dass ein Haus unbewohnbar ist. Entscheidend sind unter anderem Stoff, Bindungsform, Zustand, Freisetzungsmöglichkeit, Nutzung und geplante Arbeiten. Manche Materialien können zunächst sicher im Gebäude verbleiben; erst bei einer Bearbeitung werden besondere Schutz- und Entsorgungsmaßnahmen nötig. Genau diese Zusammenhänge ordnet der Bericht ein.

Ein negativer Befund

Der Stoff wurde in der Probe nicht oder nur in unauffälliger Konzentration nachgewiesen. Das entkräftet den konkreten Verdacht für das dokumentierte Material — es ist aber keine Garantie, dass das ganze Gebäude schadstofffrei ist. Auch der negative Befund ist ein vollwertiges Ergebnis: Er hält fest, was untersucht wurde, wo die Probe entnommen wurde und für welchen Bereich die Aussage gilt.

Auch ein negativer Befund

… ist ein wertvolles Ergebnis

Wird der untersuchte Schadstoff nicht oder nur in unauffälliger Konzentration nachgewiesen, erhalten Sie ebenfalls einen vollwertigen Negativbericht zur untersuchten Probe. Er entkräftet einen konkreten Verdacht nachvollziehbar — bescheinigt aber nicht pauschal, dass das gesamte Gebäude schadstofffrei ist. Wofür er praktisch nützlich ist:

  1. Er entkräftet einen konkreten Verdacht nachvollziehbar.
  2. Er hilft, unnötige Sanierungen zu vermeiden.
  3. Er ordnet geplante Arbeiten sicherer ein.
  4. Er dokumentiert für spätere Umbauten oder einen Eigentümerwechsel, was geprüft wurde.
  5. Für Kaufinteressierte kann er die Kaufentscheidung erleichtern.
  6. Für Verkäufer belegt er, dass ein benannter Verdacht fachlich geprüft wurde.

Bis wir da sind: was jetzt hilft

Ob ein Raum bis zum Termin normal genutzt werden kann, hängt vom möglichen Stoff, vom Zustand des Materials und von der Nutzung ab und lässt sich nicht pauschal beantworten. Als vorläufige Faustregel bei einem verdächtigen Material gilt jedoch: bitte nicht auf eigene Faust daran arbeiten. Im Erstgespräch sagen wir Ihnen konkret, welche Vorsichtsmaßnahmen für Ihre Situation sinnvoll sind.

  • Verdächtiges Material nicht bohren, schleifen, sägen oder herausreißen.
  • Nicht mit dem Haushaltsstaubsauger absaugen.
  • Material nicht selbst verpacken oder entsorgen.
  • Offenliegende Bereiche bis zur Klärung nicht für Kinder zugänglich lassen.

So läuft es ab

1

Anfrage

Sie schildern uns kurz Ihren Schadstoffverdacht und den Anlass — eigene Immobilie oder vor dem Kauf — bequem über das Kontaktformular.

2

Erstgespräch

Wir melden uns werktags innerhalb von 24 Stunden, klären Verdacht, Prüfumfang und – gerade bei Kaufobjekten – die nötige Zustimmung der Eigentümerseite, sagen Ihnen die voraussichtlichen Kosten und erstellen ein Angebot.

3

Erster Ortstermin

Pascal Hewel begutachtet die verdächtigen Materialien und Bauteile, bestätigt oder entkräftet den Verdacht und legt fest, was sinnvoll beprobt wird. Passende Materialproben können teils schon hier entnommen werden.

4

Evtl. zweiter Ortstermin

Für Raumluftmessungen oder spezielle Probenträger kommen wir mit hochspezialisiertem Messgerät noch einmal vorbei. Die Analyse übernimmt ein unabhängiges, auf Schadstoffe spezialisiertes Fachlabor.

5

Bericht & Gespräch

Sie erhalten den verständlichen Schadstoff- bzw. Negativbericht und besprechen ihn persönlich mit uns — mit klaren nächsten Schritten.

Wie lange es dauert, hängt von der Untersuchung und dem beauftragten Labor ab: Einfache Materialanalysen liegen häufig innerhalb von rund ein bis zwei Wochen vor (Laborzeit zuzüglich Versand und Bearbeitung), andere Untersuchungen brauchen länger. Vor der Beauftragung nennen wir Ihnen einen realistischen Termin für genau Ihre Analyse; für eilige Fälle ist bei vielen Laboren gegen Aufpreis eine Express-Bearbeitung möglich. Steht Ihr Notartermin schon fest, sagen Sie uns das bitte direkt bei der Anfrage.

Pascal Hewel – Bausachverständiger

Ihr Sachverständiger — klar in der Sache, unabhängig im Urteil

Pascal Hewel kennt Bestandsgebäude aus mehr als 20 Jahren Praxis — als Handwerksmeister, Unternehmer und heute als Bausachverständiger. Bei einem Schadstoffverdacht geht es nicht darum, möglichst viel zu beproben, sondern die richtige Frage an der richtigen Stelle zu stellen. Er beurteilt Material, Bauteil und Nutzung, legt eine sinnvolle Probenahme fest und ordnet den Laborbefund für Ihre Immobilie ein.

Dabei bleibt unsere Rolle klar: Wir untersuchen und bewerten, wir sanieren nicht. Wir vermitteln keine Handwerker und verdienen nicht an den Arbeiten, die sich aus einem Befund ergeben. Deshalb sagen wir Ihnen ebenso deutlich, wenn keine große Sanierung nötig ist, wie wir umgekehrt offen benennen, wo gehandelt werden sollte.

Und wenn etwas gefunden wird, lassen wir Sie nicht allein: Im Bericht benennen wir, welche Art Fachbetrieb mit welcher Qualifikation die Sanierung ausführen sollte, welche Schutzmaßnahmen relevant sind, welche Fragen Sie einem Sanierungsunternehmen stellen sollten und woran Sie ein plausibles Angebot erkennen. Die Auswahl und Beauftragung des Betriebs bleibt davon getrennt und liegt bei Ihnen.

Asbest untersuchen wir ausschließlich im Rahmen der Erkundung — durch Materialprobe und fachliche Bewertung, nicht durch Sanierungsarbeiten.

Bausachverständiger für Schäden an Gebäuden (PersCert TÜV Rheinland) · DEKRA-Sachverständiger für Schimmelpilzbewertung · Fachkunde Gebäudeschadstoffe (TRGS 524) · Fachkunde Asbest-Erkundung und -Bewertung (VDI 6202 Blatt 3) · normgerechte Probennahme (DIN ISO 16000) · Energieberater (HWK) · Bauforensiker (Fraunhofer) · Baumediator (Uni HH)

Was Kund:innen sagen

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
★★★★★

„Super Kaufberatung! Herr Hewel hat sich das Haus, das wir kaufen wollen, sehr gründlich angeschaut und uns kompetent und detailliert zu allen wichtigen Punkten (z. B. Dämmung, Heizung, Dach, Feuchtigkeit, Schimmel, Schadstoffe, sonstige Mängel …) beraten. … Herr Hewel hat uns sehr ausführlich und gut verständlich erklärt, welche Maßnahmen wo sinnvoll sind (und wo nicht) und wirkt auf uns sehr vertrauenserweckend und sympathisch. Absolute Empfehlung für jeden, der sich ein Haus kaufen möchte!“

Verena Westphalvia Google
★★★★★

„Er hat mich dann bei der Begehung freundlich und — soweit ich beurteilen kann — sehr kompetent über Zustand in den einzelnen Räumen, Mängel, Schimmel, Dämmungsfehler auf dem Dachboden und ein bisschen über Heizungsalternativen beraten und viele Tipps gegeben. Er hat bautechnische Sachverhalte und Zusammenhänge gut erklärt.“

Paul Geistvia Google
★★★★★

„Ich hatte Herrn Hewel bei zwei älteren Häusern zur Kaufberatung hinzugezogen. Mit seiner Kompetenz, seinem umfassenden Wissen und seiner wertschätzenden Art war er für mich eine große Unterstützung, gerade was den Sanierungsbedarf älterer Häuser betrifft. Für mich käme ein Kauf ohne seine Beratung nicht infrage.“

L. W.via Google
Transparenz

Damit wir von derselben Sache sprechen, sagen wir von Anfang an klar, was untersucht wird und wie weit die daraus gewonnenen Aussagen reichen. Die Begehung umfasst die fachkundige Prüfung der zugänglichen und sichtbaren Bereiche. Wo eine Probe sinnvoll und vereinbart ist, wird sie gezielt entnommen und durch ein unabhängiges Fachlabor analysiert. Eine Schadstoffuntersuchung kann jedoch nicht:

  • mit wenigen Stichproben das gesamte Gebäude als schadstofffrei erklären,
  • verdeckte oder nicht zugängliche Materialien ohne Bauteilöffnung vollständig erfassen,
  • Schadstoffe ausschließen, auf die nicht untersucht wurde,
  • aus einer Materialprobe allein ableiten, ob und in welchem Maß Menschen aktuell belastet sind,
  • ohne Kenntnis von Menge, Ausbreitung und Sanierungsverfahren exakte Sanierungskosten bestimmen.

Bestehen Hinweise auf verdeckte oder weiterreichende Belastungen, benennen wir diese offen und erklären, welche zusätzliche Untersuchung sinnvoll sein kann. Sie erhalten von uns eine fachliche Einordnung und klare Hinweise zu den nächsten Schritten. Die Entscheidung treffen Sie.

Sinnvolle Ergänzungen

Zum Reinhören: HausWissen-Podcast

So denken und arbeiten wir – in diesen Folgen erleben Sie genau die Fälle, um die es hier geht. Direkt hier abspielen, ohne die Seite zu verlassen.

Folge 40Schock im 70er-Jahre-Haus: Schadstoffe und ein nasser Keller!
Folge 33Gesunde Raumluft: Schadstoffe, Sporen & Erreger erkennen und loswerden!

Kaufen Sie gerade? Dann zählt vor allem: Zeit, Zustimmung, Grundlage.

Der erste Termin lässt sich in der Regel mit einer Kaufberatung oder Ihrer zweiten Besichtigung verbinden. Für eine Materialprobe brauchen wir vorab die ausdrückliche Zustimmung der Eigentümerseite — die stimmen Sie mit Makler oder Verkäufer ab, wir erklären Ihnen vorher genau, welche Stelle wie untersucht würde. Steht Ihr Notartermin schon fest, nennen Sie uns bei der Anfrage bitte 2–3 alternative Besichtigungstermine, das Baujahr und Ihren konkreten Verdacht. Wir sagen Ihnen dann offen, welche Untersuchung vor Ihrer Entscheidung noch sinnvoll und zeitlich realistisch ist.

Kaufsituation schildern

Schildern Sie uns Ihr Anliegen

Beschreiben Sie kurz Ihren Schadstoffverdacht — gern mit Baujahr, Objektart und dem, was Ihnen aufgefallen ist. Steht schon ein Notartermin an, nennen Sie ihn bitte gleich mit. Wir melden uns werktags innerhalb von 24 Stunden mit einer ersten Einschätzung und dem sinnvollen weiteren Vorgehen. Fotos und Unterlagen klären wir dann gemeinsam, wenn wir sie gezielt brauchen.

RegionStade · Hamburg · Bremen · Nordniedersachsen · Schleswig-Holstein und umzu

Ihre Angaben behandeln wir vertraulich. Antwort werktags innerhalb von 24 Stunden. Lieber telefonisch? 0160 2586833

Häufige Fragen

Bis zum Termin
Was sollten wir bis zur Untersuchung vermeiden?
Das lässt sich ohne Kenntnis des Materials nicht pauschal beantworten. Je nach Situation: verdächtiges Material nicht weiter herausreißen, nicht schleifen oder bohren, nicht mit dem Haushaltsstaubsauger absaugen, Material nicht selbst verpacken oder entsorgen und offenliegende Bereiche nicht für Kinder zugänglich lassen. Welche Maßnahmen für Ihren Fall gelten, klären wir im Erstgespräch — ohne unnötigen Alarm.
Untersuchung & Ablauf
Woran erkennen Sie, ob überhaupt ein begründeter Schadstoffverdacht besteht?
Das Baujahr allein rechtfertigt noch keine Laboranalyse. Es hilft uns aber dabei, Materialien und typische Verwendungszeiträume einzuordnen. Eine Probe empfehlen wir erst, wenn zusätzlich ein konkretes Material, ein Bauteil, eine geplante Bearbeitung oder eine andere nachvollziehbare Auffälligkeit dafür spricht. Manche Materialien lassen sich als typisch oder verdächtig einordnen — ob ein Stoff tatsächlich enthalten ist, klärt zuverlässig meist erst die Laboranalyse.
Kann bei Ihrer Probenahme etwas freigesetzt werden?
Die Entnahmestelle ist klein, wird staubarm entnommen und anschließend gesichert; in der Regel ist der Raum danach normal nutzbar. Gerade bei Asbest arbeiten wir emissionsarm nach den einschlägigen Vorgaben. Lässt eine Situation eine sichere Entnahme nicht zu, raten wir von der Probenahme ab und empfehlen eine spezialisierte Vorgehensweise.
Kann ich eine Probe selbst nehmen oder direkt an ein Labor schicken?
Grundsätzlich analysieren Labore einzelne Proben. Das Labor kennt aber weder das Gebäude noch die Entnahmesituation und sagt nur, was in der eingesandten Probe enthalten ist. Ob die richtige Stelle beprobt wurde und was der Befund für Nutzung, Renovierung oder Sanierung bedeutet, muss fachlich vor Ort eingeordnet werden. Bei bestimmten Stoffen kann eine unsachgemäße Entnahme zudem selbst ein Risiko bedeuten.
Wie schnell habe ich das Ergebnis?
Einfache Materialanalysen liegen häufig innerhalb von rund ein bis zwei Wochen vor (Laborzeit zuzüglich Versand und Bearbeitung), andere Untersuchungen brauchen länger. Vor der Beauftragung nennen wir Ihnen einen realistischen Termin für Ihre konkrete Analyse; für eilige Fälle ist bei vielen Laboren gegen Aufpreis eine Express-Bearbeitung möglich.
Befund & Entscheidung
Muss ein positiv getestetes Material immer saniert werden — und mit welchen Kosten ist zu rechnen?
Nein. Je nach Material, Zustand und Nutzung kann Belassen, Sichern, Überdecken oder ein kontrollierter Ausbau infrage kommen. Wir verkaufen keine Sanierung und empfehlen daher nicht automatisch die größtmögliche Maßnahme. Eine belastbare Sanierungssumme ist meist erst möglich, wenn Menge, Zugänglichkeit, Verfahren und Entsorgungsweg feststehen; wir sagen Ihnen transparent, welche Kostenaussagen schon belastbar sind und wo noch Unsicherheit bleibt. Letztlich geben wir immer nur grobe Schätzungen ab — die tatsächlichen Angebotspreise der Schadstoffsanierer entstehen unter einer Vielzahl an Einflussfaktoren (Regionalkosten, Auftragslage, allgemeine Preisentwicklung …).
Was hilft mir der Bericht bei einer späteren Sanierung?
Der Bericht benennt, welche Bereiche betroffen sind und welche nicht, welche Arbeiten vermieden werden sollten, welche Art Fachbetrieb mit welcher Qualifikation erforderlich ist, welche Schutzmaßnahmen relevant sind und ob eine Freigabe- bzw. Freimessung sinnvoll ist. Zusätzlich erhalten Sie Fragen an die Hand, die Sie einem Sanierungsunternehmen stellen sollten. Die Auswahl des Betriebs bleibt getrennt und liegt bei Ihnen.
Prüfen Sie nach der Sanierung, ob der Bereich wieder sicher nutzbar ist (Freimessung)?
Ja, wo sinnvoll. Eine Freimessung bestätigt nach der Sanierung, dass ein Bereich wieder sicher genutzt werden kann — durch uns bzw. ein unabhängiges Fachlabor und unabhängig von der ausführenden Sanierungsfirma. Ob sie erforderlich ist, hängt vom Stoff und vom Umfang der Arbeiten ab.
Können Sie beurteilen, ob unsere Beschwerden vom Haus kommen?
Wir können untersuchen, ob bestimmte Schadstoffe in Materialien, Staub oder Raumluft nachweisbar sind und ob der Befund zur beschriebenen Situation passt. Eine medizinische Diagnose oder der eindeutige Nachweis, dass Beschwerden durch einen bestimmten Stoff verursacht werden, ist dadurch nicht möglich. Bei gesundheitlichen Beschwerden sollte zusätzlich ärztlicher Rat eingeholt werden.
Was ist, wenn während der Renovierung weitere verdächtige Materialien auftauchen?
Der Bericht gilt für die untersuchten und dokumentierten Materialien. Werden später weitere Schichten oder verdeckte Bauteile geöffnet, können neue Verdachtsmomente entstehen. Schildern Sie uns dann die neue Situation mit Fotos — wir sagen Ihnen, ob eine Ergänzungsprobe erforderlich ist. So fangen Sie nicht wieder bei null an.
Kommen Sie auch zu Objekten außerhalb von Stade?
Ja. Wir sind rund um Stade, die Metropolregion Hamburg, Bremen, Nordniedersachsen und Schleswig-Holstein für Sie unterwegs — mit regionalen Laborpartnern und kurzen Wegen.
Speziell vor dem Hauskauf
Kann die Untersuchung direkt bei der zweiten Besichtigung stattfinden?
Ja, die erste Verdachtsbegehung lässt sich grundsätzlich mit einer Kaufberatung oder einer weiteren Besichtigung verbinden. Manche Materialproben können — mit vorheriger Zustimmung der Eigentümerseite — direkt bei diesem Termin entnommen werden. Für bestimmte Raumluftmessungen oder spezielle Messaufbauten kann ein weiterer Termin nötig sein. Das klären wir möglichst vorab mit Ihnen.
Brauche ich die Zustimmung des Verkäufers — und was, wenn er sie verweigert?
Ja. Da bei einer Materialprobe ein kleiner Eingriff ins Eigentum erfolgt, brauchen wir vor der Entnahme die ausdrückliche Zustimmung der Eigentümer:innen. Wir erklären vorab, welche Stelle untersucht werden soll und wie sie gesichert wird, damit Sie die Freigabe rechtzeitig mit Makler oder Verkäuferseite abstimmen können. Wird sie verweigert, ordnen wir die sichtbaren Bereiche weiterhin fachlich ein, benennen aber offen, welche Unsicherheit bleibt — auch das ist eine Information für Ihre Entscheidung.
Sollte ich mit der Kaufentscheidung warten, bis das Ergebnis vorliegt?
Das hängt davon ab, wie konkret der Verdacht ist und welche Bedeutung das Material für Nutzung, Umbau und mögliche Sanierungskosten hat. Wir entscheiden nicht für oder gegen das Haus. Wir erklären Ihnen aber offen, welche Unsicherheit ohne Laborergebnis bleibt und ob sie für Ihre Kaufkalkulation relevant sein kann.
Ist die Schadstoffuntersuchung Teil der Kaufberatung oder eine eigene Leistung?
Die Schadstoffuntersuchung findet bei vorheriger Beauftragung im Rahmen der Kaufberatung statt und ist – wie die energetische Einschätzung und der Kaufpreis-Check – häufig eine sinnvolle Ergänzung; die Kaufberatung verlängert sich dadurch. Sprechen Sie uns bei der Buchung der Kaufberatung gerne darauf an, wir beraten Sie individuell, was in Ihrem Fall sinnvoll bzw. machbar ist. Je nach Fragestellung, Probenahme und Timing kann sie auch separat beauftragt werden. Bei Ihrer Anfrage sagen wir Ihnen, welche Kombination für das Objekt sinnvoll ist und welche Kosten jeweils entstehen.
Zertifizierungen: TÜV Rheinland, Sprengnetter, DEKRA