
Sie haben beim Renovieren schwarzen Kleber unter dem Parkett gefunden, alte Bodenplatten, einen behandelten Dachstuhl oder einen auffälligen Geruch — und Sie sind sich unsicher, ob das harmlos ist oder ob Sie es besser nicht auf eigene Faust weiterbearbeiten. Genau diesen Verdacht klären wir für Sie: wir ordnen fachlich ein, beproben – falls nötig – gezielt und übersetzen das Laborergebnis in eine belastbare Entscheidung für Ihr Haus. Hinterher wissen Sie, was wirklich Sache ist und wie es sinnvoll weitergeht. Und schon vor Ort sagen wir Ihnen, was eventuell sofort zu veranlassen ist.
Anliegen schildernNicht das Baujahr macht ein Haus zum Problemfall — ein konkretes Material tut es. In Gebäuden aus den Jahren zwischen etwa 1950 und 1996 wurden häufig Stoffe verbaut, die damals Stand der Technik waren und heute als gesundheitsgefährdend gelten. Von außen sieht man ihnen das nicht unbedingt an. Das ist für bestimmte Baujahre nicht unüblich und erst einmal kein Grund zur Sorge. Entscheidend ist allerdings, im richtigen Moment Gewissheit zu haben: bevor Sie ein belastetes Material bearbeiten, es trotz mulmigem Gefühl einfach dabei belassen — oder bevor Sie einen Kaufvertrag unterschreiben.
„Ich wollte eigentlich den alten Boden rausreißen. Dann kam dieser schwarze Kleber zum Vorschein — und ich hatte plötzlich keine Ahnung mehr, ob ich einfach weitermachen darf.“
Sie renovieren oder sanieren und stoßen auf etwas Verdächtiges. Oder Ihnen fällt seit einiger Zeit ein anhaltender chemischer oder ungewöhnlicher Geruch auf. Jetzt möchten Sie prüfen lassen, ob bestimmte Baustoffe als Ursache infrage kommen. Sie wollen wissen: weiterarbeiten oder stoppen? So lassen oder raus damit? Vor allem wollen Sie weder Ihre Familie einem Risiko aussetzen noch aus lauter Vorsicht das ganze Haus unnötig sanieren.
Das Haus gefällt Ihnen, aber alte Bodenbeläge, dunkle Fugen oder ein gewisser Geruch machen Sie stutzig. Das Baujahr allein ist noch kein Grund für eine Untersuchung — in Verbindung mit bestimmten Materialien, Umbauten oder Gerüchen kann es aber wichtige Hinweise liefern. Sie brauchen vor dem Notartermin eine belastbare Grundlage, wie es um Schadstoffe steht — ohne Panik und ohne das Objekt vorschnell aufzugeben. Denn eine unverhoffte Schadstoffsanierung kann die Kaufkalkulation spürbar aus dem Gleichgewicht bringen. Und das gehört auf den Tisch, bevor Sie unterschreiben.
Eine Laboranalyse ist kein Pflichtprogramm für jedes ältere Haus. Sie lohnt sich aber dann, wenn es einen begründeten Verdacht gibt — und sie unterbleibt, wenn sich ein Verdacht nicht begründet oder eine Probe Ihre Frage nicht sinnvoll beantworten kann.
Deshalb arbeiten wir bei Schadstoffuntersuchungen zweistufig. Denn diese Untersuchung lässt sich aus mehreren Gründen nicht in jedem Fall in einem Ortstermin durchführen. Einerseits entstehen so nur Kosten für eine Untersuchung, wenn diese auch wirklich stattfindet. Andererseits müssen für bestimmte Schadstoffmessungen erst Vorbereitungen getroffen werden und passende Bedingungen herrschen – von der richtigen Raumlüftung über die Wetterverhältnisse bis zu teils sehr sensiblen Probenträgern, die wir – je nach der im ersten Ortstermin festgelegten Probenart – erst bei den Speziallaboren anfordern.
Im ersten Ortstermin schaut sich Pascal Hewel die Immobilie daher genau an und prüft, ob ein begründeter Verdacht besteht, der eine weitergehende Laboruntersuchung rechtfertigt. Dieser Termin hat für Sie bereits einen eigenen Wert: Sie erhalten eine fachliche Sichteinordnung, eine erste Einschätzung zur Dringlichkeit und einen klaren Fahrplan für die nächsten Schritte — unabhängig davon, ob danach überhaupt eine Probe genommen wird.
Ergeben sich bei der Begehung keine ausreichend konkreten Hinweise, raten wir von einer Laboranalyse ab und erklären Ihnen nachvollziehbar, warum weitere Untersuchungen aktuell nicht sinnvoll erscheinen — und worauf Sie bei geplanten Arbeiten trotzdem achten sollten. Dann bleibt es bei diesem Ortstermin.
Dann entscheiden wir gemeinsam über das weitere Vorgehen: was wo beprobt wird, um das Vorkommen und möglichst auch die Quelle zu bestimmen. Materialproben können wir je nach Probenträger schon beim ersten Ortstermin entnehmen; für Raumluftmessungen oder spezielle Probenträger ist ein zweiter Ortstermin nötig. Zusätzliche Proben und Laborkosten beauftragen wir nie ohne Ihre vorherige Zustimmung.
Wir messen nicht pauschal „alles“, sondern richten die Untersuchung an Ihrer konkreten Frage aus. Beim Ortstermin legen wir individuell fest, was beprobt wird — gezielt ein bestimmtes Material oder die Raumluft. Generell untersuchen wir eine ganze Reihe üblicher Bauschadstoffe, darunter unter anderem:
Möglicherweise PAK, teils Asbest · i. d. R. Materialprobe
Möglicherweise Asbest · i. d. R. Materialprobe
Möglicherweise Asbest in Putz-/Spachtelmassen · i. d. R. Materialprobe (Feinstaub-Methode)
Möglicherweise PCB, teils Asbest · i. d. R. Materialprobe
Möglicherweise Holzschutzmittel wie PCP, Lindan · i. d. R. Material- oder Staubprobe
Möglicherweise VOC, Formaldehyd, künstliche Mineralfasern (KMF) · i. d. R. Raumluft- oder Materialprobe
Auch Raumluft und weitere Stoffe wie u. a. Quecksilber prüfen wir auf diesem Weg. Welcher Stoff untersucht wird, entscheidet der Verdacht vor Ort bei Ihnen zu Hause — und nicht ein Standardpaket.
Geht es um Schimmel oder Feuchtigkeit? Dann haben wir etwas Geeigneteres für Sie — die Schimmelanalyse. Gerade bei Gerüchen ist manchmal schwer zu bestimmen, was passt. Sind Sie unsicher: Schildern Sie uns einfach Ihre Beobachtung, wir ordnen den richtigen Weg für Sie ein. Sprechen Sie uns an!

Ein Laborbericht allein sagt Ihnen nur, was in einer Probe steckt. Damit ist Ihre eigentliche Frage noch nicht beantwortet. Deshalb ist unser Ergebnis nicht das Labor-PDF, sondern der Schadstoffbericht: Er ordnet den Befund für Ihr Haus ein.
Das Labor beschreibt die Probe. Wir bewerten den Befund im Zusammenhang mit Ihrem Haus und zeigen auf, welche Schritte fachlich sinnvoll sind.
Sie erhalten einen Schadstoffbericht mit Probenplan und Fotos, eine fachliche Einordnung des Laborbefunds, eine Einschätzung der Dringlichkeit sowie Hinweise zu den nächsten Schritten und – falls relevant – zum Sanierungsbedarf. Der Bericht zeigt, für welche Materialien und Bereiche das Ergebnis gilt und wo keine belastbare Aussage möglich ist, benennt, welche Arbeiten zunächst unterbleiben sollten, welche Anforderungen ein geeigneter Fachbetrieb erfüllen muss und ob nach einer Sanierung eine unabhängige Kontroll- oder Freimessung sinnvoll ist. Zum Bericht gehört ein persönliches, telefonisches Ergebnisgespräch.
Der untersuchte Stoff wurde in der bezeichneten Probe nachgewiesen. Das bedeutet nicht automatisch, dass ein Haus unbewohnbar ist. Entscheidend sind unter anderem Stoff, Bindungsform, Zustand, Freisetzungsmöglichkeit, Nutzung und geplante Arbeiten. Manche Materialien können zunächst sicher im Gebäude verbleiben; erst bei einer Bearbeitung werden besondere Schutz- und Entsorgungsmaßnahmen nötig. Genau diese Zusammenhänge ordnet der Bericht ein.
Der Stoff wurde in der Probe nicht oder nur in unauffälliger Konzentration nachgewiesen. Das entkräftet den konkreten Verdacht für das dokumentierte Material — es ist aber keine Garantie, dass das ganze Gebäude schadstofffrei ist. Auch der negative Befund ist ein vollwertiges Ergebnis: Er hält fest, was untersucht wurde, wo die Probe entnommen wurde und für welchen Bereich die Aussage gilt.
Wird der untersuchte Schadstoff nicht oder nur in unauffälliger Konzentration nachgewiesen, erhalten Sie ebenfalls einen vollwertigen Negativbericht zur untersuchten Probe. Er entkräftet einen konkreten Verdacht nachvollziehbar — bescheinigt aber nicht pauschal, dass das gesamte Gebäude schadstofffrei ist. Wofür er praktisch nützlich ist:
Ob ein Raum bis zum Termin normal genutzt werden kann, hängt vom möglichen Stoff, vom Zustand des Materials und von der Nutzung ab und lässt sich nicht pauschal beantworten. Als vorläufige Faustregel bei einem verdächtigen Material gilt jedoch: bitte nicht auf eigene Faust daran arbeiten. Im Erstgespräch sagen wir Ihnen konkret, welche Vorsichtsmaßnahmen für Ihre Situation sinnvoll sind.
Sie schildern uns kurz Ihren Schadstoffverdacht und den Anlass — eigene Immobilie oder vor dem Kauf — bequem über das Kontaktformular.
Wir melden uns werktags innerhalb von 24 Stunden, klären Verdacht, Prüfumfang und – gerade bei Kaufobjekten – die nötige Zustimmung der Eigentümerseite, sagen Ihnen die voraussichtlichen Kosten und erstellen ein Angebot.
Pascal Hewel begutachtet die verdächtigen Materialien und Bauteile, bestätigt oder entkräftet den Verdacht und legt fest, was sinnvoll beprobt wird. Passende Materialproben können teils schon hier entnommen werden.
Für Raumluftmessungen oder spezielle Probenträger kommen wir mit hochspezialisiertem Messgerät noch einmal vorbei. Die Analyse übernimmt ein unabhängiges, auf Schadstoffe spezialisiertes Fachlabor.
Sie erhalten den verständlichen Schadstoff- bzw. Negativbericht und besprechen ihn persönlich mit uns — mit klaren nächsten Schritten.
Wie lange es dauert, hängt von der Untersuchung und dem beauftragten Labor ab: Einfache Materialanalysen liegen häufig innerhalb von rund ein bis zwei Wochen vor (Laborzeit zuzüglich Versand und Bearbeitung), andere Untersuchungen brauchen länger. Vor der Beauftragung nennen wir Ihnen einen realistischen Termin für genau Ihre Analyse; für eilige Fälle ist bei vielen Laboren gegen Aufpreis eine Express-Bearbeitung möglich. Steht Ihr Notartermin schon fest, sagen Sie uns das bitte direkt bei der Anfrage.

Pascal Hewel kennt Bestandsgebäude aus mehr als 20 Jahren Praxis — als Handwerksmeister, Unternehmer und heute als Bausachverständiger. Bei einem Schadstoffverdacht geht es nicht darum, möglichst viel zu beproben, sondern die richtige Frage an der richtigen Stelle zu stellen. Er beurteilt Material, Bauteil und Nutzung, legt eine sinnvolle Probenahme fest und ordnet den Laborbefund für Ihre Immobilie ein.
Dabei bleibt unsere Rolle klar: Wir untersuchen und bewerten, wir sanieren nicht. Wir vermitteln keine Handwerker und verdienen nicht an den Arbeiten, die sich aus einem Befund ergeben. Deshalb sagen wir Ihnen ebenso deutlich, wenn keine große Sanierung nötig ist, wie wir umgekehrt offen benennen, wo gehandelt werden sollte.
Und wenn etwas gefunden wird, lassen wir Sie nicht allein: Im Bericht benennen wir, welche Art Fachbetrieb mit welcher Qualifikation die Sanierung ausführen sollte, welche Schutzmaßnahmen relevant sind, welche Fragen Sie einem Sanierungsunternehmen stellen sollten und woran Sie ein plausibles Angebot erkennen. Die Auswahl und Beauftragung des Betriebs bleibt davon getrennt und liegt bei Ihnen.
Asbest untersuchen wir ausschließlich im Rahmen der Erkundung — durch Materialprobe und fachliche Bewertung, nicht durch Sanierungsarbeiten.
Bausachverständiger für Schäden an Gebäuden (PersCert TÜV Rheinland) · DEKRA-Sachverständiger für Schimmelpilzbewertung · Fachkunde Gebäudeschadstoffe (TRGS 524) · Fachkunde Asbest-Erkundung und -Bewertung (VDI 6202 Blatt 3) · normgerechte Probennahme (DIN ISO 16000) · Energieberater (HWK) · Bauforensiker (Fraunhofer) · Baumediator (Uni HH)
„Super Kaufberatung! Herr Hewel hat sich das Haus, das wir kaufen wollen, sehr gründlich angeschaut und uns kompetent und detailliert zu allen wichtigen Punkten (z. B. Dämmung, Heizung, Dach, Feuchtigkeit, Schimmel, Schadstoffe, sonstige Mängel …) beraten. … Herr Hewel hat uns sehr ausführlich und gut verständlich erklärt, welche Maßnahmen wo sinnvoll sind (und wo nicht) und wirkt auf uns sehr vertrauenserweckend und sympathisch. Absolute Empfehlung für jeden, der sich ein Haus kaufen möchte!“
„Er hat mich dann bei der Begehung freundlich und — soweit ich beurteilen kann — sehr kompetent über Zustand in den einzelnen Räumen, Mängel, Schimmel, Dämmungsfehler auf dem Dachboden und ein bisschen über Heizungsalternativen beraten und viele Tipps gegeben. Er hat bautechnische Sachverhalte und Zusammenhänge gut erklärt.“
„Ich hatte Herrn Hewel bei zwei älteren Häusern zur Kaufberatung hinzugezogen. Mit seiner Kompetenz, seinem umfassenden Wissen und seiner wertschätzenden Art war er für mich eine große Unterstützung, gerade was den Sanierungsbedarf älterer Häuser betrifft. Für mich käme ein Kauf ohne seine Beratung nicht infrage.“
Damit wir von derselben Sache sprechen, sagen wir von Anfang an klar, was untersucht wird und wie weit die daraus gewonnenen Aussagen reichen. Die Begehung umfasst die fachkundige Prüfung der zugänglichen und sichtbaren Bereiche. Wo eine Probe sinnvoll und vereinbart ist, wird sie gezielt entnommen und durch ein unabhängiges Fachlabor analysiert. Eine Schadstoffuntersuchung kann jedoch nicht:
Bestehen Hinweise auf verdeckte oder weiterreichende Belastungen, benennen wir diese offen und erklären, welche zusätzliche Untersuchung sinnvoll sein kann. Sie erhalten von uns eine fachliche Einordnung und klare Hinweise zu den nächsten Schritten. Die Entscheidung treffen Sie.
Der komplette Substanz-Check vor dem Kauf eines älteren Hauses: baulicher Zustand und Schadstofffrage in einem Zug.
Zur Kaufberatung →Wenn hinter dem Verdacht ein konkreter Bauschaden steckt — Ursache, Ausmaß und mögliche Schadenshöhe gezielt geklärt.
Zur Schadenanalyse →Bei Verdacht auf Schimmel oder Feuchtigkeit: Ursache klären, Gefahrenpotenzial einordnen, Grundlage für eine geeignete Sanierung — mit Pascal Hewels DEKRA-Zertifizierung.
Zur Schimmelanalyse →Ergibt die Untersuchung Sanierungsbedarf, prüfen wir nach Abschluss der Arbeiten mit einer unabhängigen Freimessung, ob unsichtbare Restbelastungen tatsächlich beseitigt wurden. So wissen Sie vor der Abnahme, ob der Bereich wieder sicher genutzt werden kann.
So denken und arbeiten wir – in diesen Folgen erleben Sie genau die Fälle, um die es hier geht. Direkt hier abspielen, ohne die Seite zu verlassen.
Der erste Termin lässt sich in der Regel mit einer Kaufberatung oder Ihrer zweiten Besichtigung verbinden. Für eine Materialprobe brauchen wir vorab die ausdrückliche Zustimmung der Eigentümerseite — die stimmen Sie mit Makler oder Verkäufer ab, wir erklären Ihnen vorher genau, welche Stelle wie untersucht würde. Steht Ihr Notartermin schon fest, nennen Sie uns bei der Anfrage bitte 2–3 alternative Besichtigungstermine, das Baujahr und Ihren konkreten Verdacht. Wir sagen Ihnen dann offen, welche Untersuchung vor Ihrer Entscheidung noch sinnvoll und zeitlich realistisch ist.
Beschreiben Sie kurz Ihren Schadstoffverdacht — gern mit Baujahr, Objektart und dem, was Ihnen aufgefallen ist. Steht schon ein Notartermin an, nennen Sie ihn bitte gleich mit. Wir melden uns werktags innerhalb von 24 Stunden mit einer ersten Einschätzung und dem sinnvollen weiteren Vorgehen. Fotos und Unterlagen klären wir dann gemeinsam, wenn wir sie gezielt brauchen.
